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Dienstag, 24. August 2010 |
1.000 Euro Prämie für die schönste Odenwälder StreuobstwieseZum 10. Internationalen Pomologentreffen vom 12. bis 14. November in Reichelsheim sind neben dem Fachpublikum auch die Bürgerinnen und Bürger aus der Region am 14. November zum Reichelsheimer Streuobsttag eingeladen. Landrat Dietrich Kübler wird im Rahmen des Odenwaldprogrammes Mensch - Natur - Kulturlandschaft zu diesem Anlass die schönste Odenwälder Streuobstwiese mit einer Prämie von 1.000 Euro auszeichnen. Die Prämierungskommission wird die "Schönheit der Streuobstwiese" an verschiedenen fachlichen Kriterien messen. Dabei wird es u.a. auf den Pflegezustand ankommen, das Alter der Bäume, die Vielfalt der Sorten, das Potential an Brut und Nistmöglichkeiten, die Nutzung des Grünlandaufwuchses, die Verwertung des Obstes und nicht zuletzt wird auch die landschaftliche Lage für die Bewertung der Schönheit eine Rolle spielen. Der Arbeitskreis Streuobst möchte mit dieser Prämierung erreichen, dass die "Schönheit der Streuobstwiesen" noch stärker wahrgenommen wird, und dass bei den Streuobstwiesen Besitzern und der Bevölkerung das Bewusstsein wächst, wie kostbar diese Kultur- und Naturschätze unserer Heimatregion sind. Die Streuobstwiesenbesitzer im Odenwaldkreis sind aufgerufen, sich parallel zur Pflanzaktion also auch an der Prämierungsaktion rege zu beteiligen und Anträge und Bewerbungen abzugeben. Auch wer besondere Biotope wie blütenreiche Magerwiesen, Orchideenwiesen, Trockenmauern, Tümpel oder Hecken pflegt, anlegt und auf Dauer sollte sich jetzt noch für eine Prämierung beim ALR oder der Naturschutzbehörde bewerben. Der Odenwaldkreis stellt für das Odenwaldprogramm Mensch - Natur - Kulturlandschaft in diesem Jahr rund 30.000 Euro zur Verfügung bewerben. Die Pflanzaktion wird vom Arbeitskreis Streuobst durchgeführt, dem auch der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine und das Naturschutzzentrum Odenwald angehören. Insbesondere in der Beratung und bei den Ausgabestellen wird der Arbeitskreis tatkräftig mithelfen. Die Ausgabe der Bäume ist für Anfang November auf den Bauhöfen in Bad König und Fränkisch-Crumbach geplant. Der Zuschuss von 10.000 Euro für die Pflanzaktion kommt aus Mitteln der naturschutzrechtlichen Ausgleichsabgabe und wird von der Naturschutzbehörde des Odenwaldkreises bereitgestellt. Es handelt sich dabei um Gelder, die als finanzieller Ausgleich für bauliche Eingriffe in Natur und Landschaft erhoben werden, wenn eine reale Kompensation des Naturverlustes durch Biotopaufwertung an anderer Stelle nicht erbracht werden konnte. Die Streuobstwiesen im Odenwald zu pflegen und nachhaltig durch Pflanzen neuer Hochstammobstbäume zu erhalten, bedeutet eine Aufwertung der Natur und wird als besonders effektive Maßnahme regelmäßig gefördert. Antragsformulare für mehr als Hundert verschiedene für den Odenwald gut geeignete Apfel-, Birnen und die übrigen Obstsorten sowie das Bewerbungsformular für das Odenwaldprogramm können bei UNB und beim ALR (Telefon: Kurt Ester 06164 505-28) angefordert oder auch hier im Internet heruntergeladen werden: Hier und bei den örtlichen Obstbau Fachwarten können die Interessenten sich auch über die richtige Sortenwahl wenn es um das Pflanzen geht informieren und beraten lassen. Und wenn es um die Frage geht, "was die Schönheit einer Streuobstwiese ausmacht?", sind alle Beteiligten gern zum Meinungsaustausch eingeladen. |
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Dienstag, 20. Juli 2010 |
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Die alljährliche Streuobstaktion zur Pflanzung von bis zu 1.000 Hochstammobstbäumen im Odenwald kann jetzt wieder starten. Es ist inzwischen die 23. Aktion und der Ablauf und die Bedingungen werden wie in den Vorjahren sein: Bestellung und Antrag beim ALR in Reichelsheim, und wenn die Bäume im Außenbereich zur Ergänzung alter Streuobstbestände oder zu Neuanlage gepflanzt werden, gibt es einen Zuschuss, so dass der Kostenbeitrag für Baum mit Pfahl und Verbissschutz voraussichtlich um 12 Euro betragen wird. Die Aktion wird vom Arbeitskreis Streuobst durchgeführt, dem auch der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine und das Naturschutzzentrum Odenwald angehören. Insbesondere in der Beratung und bei den Ausgabestellen wird der Arbeitskreis tatkräftig mithelfen. Die Ausgabe der Bäume ist für Anfang November auf den Bauhöfen in Bad König und Fränkisch-Crumbach geplant . Hier können Sie als PDF-Datei herunterladen: |
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Dienstag, 3. August 2010 |
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"Voraussichtlich ab Juli 2010 können die deutschen Landwirte mit der Auszahlung der im Sonderprogramm der Bundesregierung vorgesehenen Prämie von 20 Euro pro Kuh rechnen", hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) im November 2009 laut einer Meldung in "topnews" angekündigt. Wie das Amt für den ländlichen Raum Reichelsheim mitteilt, ist aktuell Ende Juli der letzte Kuhprämienvorgang in die Berechnung gegangen, so dass die endgültigen Zahlen für den Odenwaldkreis feststehen. Zum Stichtag im April 2010 wurden im Kreisgebiet 6432 Kühe registriert, knapp 100 weniger als noch im Dezember 2009. Die Kühe verteilen sich auf 137 Milchviehbetriebe, die mit diesem Tierbesatz in das nächste Wirtschaftsjahr gehen.
Als Prämie werden insgesamt rund 130.000 Euro ausgezahlt. Das Geld stammt aus dem "Sofortprogramm für die Landwirtschaft", das von der Bundesregierung 2009 mit insgesamt 750 Mio. Euro ausgestattet wurde. Damit sollen landwirtschaftliche Betriebe unterstützt werden, die wegen des Milchpreisverfalls in Liquiditätsengpässe geraten sind. Auch im Odenwaldkreis kämpften die landwirtschaftlichen Betriebe mit breiter Unterstützung der Bevölkerung um ihre Existenz. Das Grünlandmilchpaket ist nach einer Meldung in topagrar mit 500 Mio. Euro das zentrale Element dieses Sonderprogramms. Es umfasst in den Jahren 2010 und 2011 eine Grünlandprämie von ca. 37 Euro je Hektar und eine Kuhprämie von ca. 20 Euro je Kuh. Mit den verbleibenden Mitteln aus dem Grünlandmilchpaket werden 2010 und 2011 alle Betriebe bei ihren Beiträgen zur Landwirtschaftlichen Unfallversicherung entlastet. Besonders sollen die Milchviehbetriebe durch ihre bisher vergleichsweise hohen Versicherungsbeiträge profitieren. Im Odenwaldkreis ist die Milchproduktion aufgrund der Mittelgebirgslage und des hohen Grünlandanteils die hauptsächliche Existenzgrundlage der Landwirtschaft. Der Kreis zählt zu den viehstärksten Regionen in Hessen. |
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Dienstag, 20. Juli 2010 |
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Anlässlich der Konferenz der Europäischen Kommission zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 wurde heute die Website www.die-bessere-agrarpolitik.de freigeschaltet, wie EuroNatur aktuell berichtet. Erstellt wurde sie demnach von der Stiftung EuroNatur in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Hier werden die Ergebnisse des Analyse- und Diskussionsprozesses eines breiten Bündnisses von inzwischen 29 Verbänden aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zur GAP-Reform dargestellt.
Mit ihren Forderungen und Lösungsvorschlägen zeigen die Verbände in einem gemeinsamen Plattformpapier auf, wie eine zukunftsfähige nachhaltige Landwirtschaft aussehen sollte. Das Plattform-Papier wurde von Umwelt-, Naturschutz-, Landwirtschafts- Verbraucherschutz- und kirchlichen Organisationen im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungs-Vorhabens erarbeitet, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert wird und von der EuroNatur Stiftung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) getragen wird. Die Fördermittel stellte das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Verfügung. „Die Agrarpolitik betrifft uns alle, denn sie wirkt in viele Lebensbereiche hinein. Umso wichtiger ist es, dass die Öffentlichkeit ein genaues Bild von den derzeitigen politischen Prozessen bekommt und sich in die Debatte einbringen kann“, sagt Lutz Ribbe, Agrarexperte und naturschutzpolitischer Direktor der Stiftung EuroNatur. „ Auf unserer Website www.die-bessere-agrarpolitik.de können sich Medienvertreter und interessierte Bürger über Hintergründe zur europäischen Agrarpolitik informieren sowie Analysen und neueste Entwicklungen im Reformprozess abrufen.“ Agrarumweltmaßnahmen der landwirtschaftlichen Betriebe im Odenwaldkreis werden zur Zeit jährlich mit rund 500.000 Euro aus EU-Programmen wie das Hessische Integrierte Agrarumweltprogramm gefördert, hinzukommen rund 850.000 Euro Ausgleichszahlung (AGZ) aus dem Bergbauernprogramm, was etwa 25 Prozent der zur Einkommensübertragung vorgesehenen rund 5 Mio Euro Flächen- und Betriebsprämien entspricht. |
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Donnerstag, 15. Juli 2010 |
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Von einer besonderen Beobachtung auf seinem Fotostreifzug in der Natur am 13.07.2010 berichtet unser Kollege beim Odenwaldkreis Markus Grzonka: "Ich bin immer noch ganz hin und weg: mein erster Bläuling und dann noch dieser doch recht seltene Kurzschwanzbläuling. Hab ihn im südlichen Hessen an einer wenig befahrenen Landstrasse an einem Hang entdecken dürfen."
Die Meldung und das Foto hat er im Naturfotografenforum im Internet veröffentlicht und er berichtet dort auch, "dass er auf der RotenListe "hier" in Hessen eigentlich als nicht mehr existent eingestuft wird (RL=0;Stand 1998). Nebenbei war ich überrascht wie klein/zerbrechlich und wunderschön dieser Falter ist. Diese Begegnung hat mich sehr eingenommen. Ich hoffe,daß ich die Kleinen noch einmal sehen und beobachten und vielleicht sogar nochmal fotografisch festhalten kann." Grzonka ruft dazu auf: "Die Komplexität der Natur, aber auch ihre schützenswerte Zerbrechlichkeit und filigrane Schönheit sollten wir neben all dem Trubel nicht vergessen und uns viel mehr bewußt machen was wirklich zählt. Diesem Anliegen dieses Foto...amen." Lothar Müller vom Naturschutzzentrum Odenwald informierte uns, dass der Kurzschwänzige Bläuling sich in den letzten drei Jahren vom Süden her das Rheintal aufwärts bis nach Hessen ausgebreitet hat. Aus dem Jahr 2009 dokumentiert Faunanet der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz etwa 10 Beobachtungen. Sehr anschaulich ist das Vorkommen dieses Schmetterlings auf der Karte im "Naturgucker" dargestellt. Müller ist sich sicher, dass der Kurzschwänzige Bläuling auch im Odenwald noch häufiger beobachtet wird. Sein Tipp: "Beim Spaziergang an Wiesen mit viel Rotklee einfach die Augen aufhalten!" 
Weitere Informationen über den kurzschwänzigen Bläuling auf der Homepage von Walter Schön, wo er als BUND-Projekt das "Portal für Schmetterlinge und Raupen" eingerichtet hat. |
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Freitag, 25. Juni 2010 |
Pflegeeinsatz der Naturschutzverwaltung im FFH-Gebiet „Beerfelder Heide“ Am Donnerstag, dem 24. Juni legten fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Naturschutzverwaltung des Odenwaldkreises selbst Hand an, um seltenen Bärlapparten auf der „Beerfelder Heide“ Luft zu verschaffen. Unter der fachlichen Anleitung des Botanikers Dr. Markus Sonnberger wurden in schweißtreibender Handarbeit Gras, Moos und Gehölzaufwuchs auf fünf Probeflächen von jeweils 10 Quadratmeter entfernt. Unterstützt wurden die Aktivisten von einem Mitglied der Botanischen Vereinigung für Naturschutz in Hessen e.V. und vom Bauhof der Stadt Beerfelden, der auf zwei größeren Teilflächen des im Winter als Skipiste genutzten Hangs dem Birkenjungwuchs mit einem Mulchmäher zu Leibe rückte.
Bärlappe sind urtümliche Gewächse, die erstmals im Erdzeitalter des Karbon auftauchen – also vor rund 300 Millionen Jahren – und bis in die heutige Zeit überdauert haben. In den letzten Jahren werden die recht unscheinbaren und konkurrenzschwachen Bärlappe im FFH-Gebiet zunehmend durch Gräser und vor allem durch Birkenschösslinge stark bedrängt, so dass die Anzahl der Individuen nach Beobachtungen von Dr. Sonnberger zurückgegangen ist. Der Bärlapp-Standort auf der „Beerfelder Heide“ ist jedoch hessenweit einzigartig, weil hier vier verschiedene Bärlapparten gleichzeitig vorkommen. Die Odenwälder Naturschutzverwaltung (Untere Naturschutzbehörde und Amt für den ländlichen Raum) hat daher eine besondere Verantwortung für die Erhaltung dieser Raritäten.
Der Unteren Naturschutzbehörde in Erbach obliegt dabei der Schutz der Flächen vor Eingriffen und Beschädigungen, während das Amt für den ländlichen Raum in Reichelsheim (ALR) im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt einen sogenannten Maßnahmenplan erstellt hat, in dem die erforderlichen Pflegearbeiten zur Erhaltung der Schutzobjekte im FFH-Gebiet „Beerfelder Heide“ beschrieben sind. Darüber hinaus betreut und koordiniert das Amt die Pflegearbeiten im FFH-Gebiet. Auf den Probeflächen soll nun beobachtet werden, ob und wie die Bärlapparten den neuen Lebensraum besiedeln und welche Auswirkungen die frühe Mahd auf den Birkenaufwuchs hat. Wenn sich der erhoffte Erfolg einstellt, so Hans-Joachim Vogler vom ALR wird in den nächsten Jahren die „Beerfelder Heide“ nicht wie bisher einmal im Spätherbst sondern zweimal im Frühsommer und Herbst gemäht. Ergänzend ist die Entnahme von bereits ausgewachsenen Birken im und am Rand des Schutzgebietes geplant, die mit ihren Samen immer wieder für reichlich Nachwuchs sorgen. Ziel aller Maßnahmen ist, günstige Wachstumsbedingungen für die Bärlapparten und die ebenfalls unter Schutz stehende Besen-Heide zu schaffen. |
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Montag, 7. Juni 2010 |
Die hessische Agrarministerin Silke Lautenschläger hat Ökolandbaubetriebe aus Hessen ausgezeichnet, die sich unter anderem für die Verbreitung des Ökolandbaus innerhalb der konventionellen Landwirtschaft und für eine bessere Akzeptanz von Bioprodukten bei hessischen Verbrauchern stark gemacht haben. Auf dem Hessentag in Stadtallendorf (Kreis Marburg-Biedenkopf) überreichte Lautenschläger Ehrenplaketten des Landes Hessen an vier Betriebe , so die Pressemitteilung des Ministeriums am 02.06.2010. Mit der Ehrenplakette in Gold wurde die Betriebsgemeinschaft Pappelhof aus Reichelsheim-Beienheim (Wetteraukreis) ausgezeichnet. Die Ehrenplakette in Silber erhielt der Landwirtschaftsbetrieb Marlis und Karl-Heinrich Kasper aus Alsfeld-Lingelbach (Vogelsberg-Kreis). Die Ehrenplakette in Bronze überreichte die Ministerin an des Landwirtschaftsbetrieb Elke und Georg Kaffenberger aus Reichelsheim (Odenwaldkreis) und die Kelterei Heil aus Weilmünster-Laubuseschbach (Kreis Limburg-Weilburg). Zudem würdigte die Ministerin die „Bio-Imkerei „Honigsüß“ aus Wiesbaden und die Bio-Baumschule „Pflanzlust aus Nothfelden“ (Kreis Kassel) für ihre Leistungen. „Mit den Ehrenplaketten will das Land Hessen das ökologische, ökonomische und soziale Engagement der Betriebe anerkennen“, sagte Lautenschläger. Die Betriebe hätten neue Konzepte im ökologischen Landbau vorangetrieben beziehungsweise bestehende Methoden verbessert, wie die Ministerin im Namen der sechsköpfigen Jury hervorhob. Nur so könne sich der Ökolandbau in Hessen weiter verbreiten.
Kirsten Sunermann, die Reporterin der Odenwälder Zeitschrift "Kartoffelsupp" berichtete im Juli 2009 über den Bio-Bauernhof der Kaffenbergers in Gersprenz, zu der Zeit war das Beerenobst reif, insbesondere auch für die Jostabeeren möchte sie Interesse wecken: ..."Probieren Sie sie doch einmal bei Ihrem nächsten Besuch im Bio-Hof Kaffenberger in Gersprenz, direkt an der B 38. Jostabeeren sind aber beileibe nicht das Einzige, was dieser Hof zu bieten hat! Unter der kundigen Hand von Juniorchef Georg Kaffenberger und seiner jungen Frau Sabine (beide sind gelernte Gärtnermeister) gedeihen hier jede Menge knackfrischer Köstlichkeiten. Im Juli beispielsweise die verschiedensten Beeren, außerdem Kirschen, Frühäpfel, Birnen und auch schon die ersten Zwetschgen. Beim Gemüse sieht es ähnlich bunt und vielfältig aus. Da können die Kunden zurzeit in Brokkoli und Blumenkohl, Karotten, Zwiebeln, Schlotten, Zucchini, Gurken oder Bohnen geradezu schwelgen. Wer hier achtlos an den duftenden, leckeren Kräutern oder den vielen Salaten vorübergeht, der ist selber schuld. Auf dem Bio-Hof Kaffenberger gibt es noch vieles andere, was das Einkaufen zum Vergnügen und das Verspeisen zum Genuss werden lässt: Käse und Wurst, Honig und Schinken, Vollkornbrot und Molkereiprodukte. Alles frisch, alles Bio!"

Ein weiterer Bericht von Kirsten Sundermann zur Auszeichnung des Betriebes ist in echo-online am 07.07.2010 erschienen. Dass Hessen beim Ökolandbau bereits gut aufgestellt sei - so Lautenschläger -, |
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