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Hólcus lanátus (Wolliges Honiggras)
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Tag der Artenvielfalt des Naturschutzzentrums Odenwald PDF Drucken E-Mail

Käfersammlung Werner HornDas Naturschutzzentrum Odenwald - Stiftung Georg Raitz - veranstaltete am 13.06.2010 einen "Tag der Artenvielfalt" im  Stiftungshaus in Bad König-Kimbach anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahres der Biodiversität", um die Bedeutung der biologischen Vielfalt und die Anstrengungen zur Verringerung des Artensterbens zu zeigen.

Die Besucher konnten erstmals eine Käfersammlung mit rund 600 Arten aus dem Odenwald sehen, die Werner Horn aus Erbach in den letzten Jahren zusammengetragen hatte. In seinem Vortrag referierte Werner Horn über das Thema "Die Erhaltung der Artenvielfalt - Lebensgrundlage des Menschen". Er erläuterte, dass es von keiner anderen Tiergruppe mehr Arten gäbe, als von Käfern, auf die sich die Ausstellung bezieht. Bis jetzt seien rund 380.000 Käferarten beschrieben. Für Deutschland würden für 6.479 Käferarten gesicherte Nachweise aufgeführt, für Hessen 4.650 Arten. Die von Werner Horn präsentierte Sammlung umfasst rund 600 Arten aus dem Odenwald. Eine offene Frage ist, wie viele Käferarten es im Odenwald gibt?

Für Werner Horn ist die Erhaltung einer für den jeweiligen Standort typischen Artenvielfalt die Voraussetzung für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und für die Funktion von komplexen Lebensgemeinschaften, in die auch der Mensch integriert ist. "Es fehlt dem Menschen ein Bewusstsein darum, wie sehr auch er ein Leben in Abhängigkeit von der NAtur führt. Er steht durch die Aufnahme von Luft und Nahrungsmitteln und der damit verbundenen Verstoffwechselung in einem ständigen Austausch mit der Natur. Eine intakte Natur ist daher Bedingung für das Überleben, aber auch für das Kulturschaffen des Menschen", so Werner Horns Credo.

Während der Veranstaltung standen Mitarbeiter des NZO für Erläuterungen zur Verfügung. Die Besucher konnten an Binokularen sich einen Eindruck vom Reichtum an Formen und Farben verschaffen.

 
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Gesucht wird die schönste Odenwälder Streuobstwiese
Der Streuobstherbst 2010 im Odenwald hat neben der normalen Ernte besondere Höhepunkte, deren Vorbereitung jetzt auf Hochtouren laufen: Pflanzaktion, Internationales Pomologentreffen, Reichelsheimer Streuobsttag und die Prämierung der schönsten Odenwälder Streuobstwiese. So wird das Machen und Handeln, Würdigen und Genießen diesmal besonders gut ausbalanciert sein. Das Amt für den ländlichen Raum Reichelsheim ruft aller Streuobstwiesen Besitzer dazu auf, sich an der Pflanzaktion und bei der Prämierung aktiv zu beteiligen.

1.000 Euro Prämie für die schönste Odenwälder Streuobstwiese

Zum 10. Internationalen Pomologentreffen vom 12. bis 14. November in Reichelsheim sind neben dem Fachpublikum auch die Bürgerinnen und Bürger aus der Region am 14. November zum Reichelsheimer Streuobsttag eingeladen. Landrat Dietrich Kübler wird im Rahmen des Odenwaldprogrammes Mensch - Natur - Kulturlandschaft zu diesem Anlass die schönste Odenwälder Streuobstwiese mit einer Prämie von 1.000 Euro auszeichnen. Die Prämierungskommission wird die "Schönheit der Streuobstwiese" an verschiedenen fachlichen Kriterien messen. Dabei wird es u.a. auf den Pflegezustand ankommen, das Alter der Bäume, die Vielfalt der Sorten, das Potential an Brut und Nistmöglichkeiten, die Nutzung des Grünlandaufwuchses, die Verwertung des Obstes und nicht zuletzt wird auch die landschaftliche Lage für die Bewertung der Schönheit eine Rolle spielen.

Bewerbungsformular für die schönste Odenwälder Streuobstwiese  im Rahmen des Odenwaldprogrammes 

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