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Seltener Kurzschwänziger Bläuling im Odenwald beobachtet PDF Drucken E-Mail

Kurzschwänziger Bläuling Fotograf Markus GrzonkaVon einer besonderen Beobachtung auf seinem Fotostreifzug in der Natur am 13.07.2010  berichtet unser Kollege beim Odenwaldkreis Markus Grzonka: "Ich bin immer noch ganz hin und weg: mein erster Bläuling und dann noch dieser doch recht seltene Kurzschwanzbläuling. Hab ihn im südlichen Hessen an einer wenig befahrenen Landstrasse an einem Hang entdecken dürfen."

Die Meldung und das Foto hat er im Naturfotografenforum im Internet veröffentlicht und er berichtet dort auch, "dass er auf der RotenListe "hier" in Hessen eigentlich als nicht mehr existent eingestuft wird (RL=0;Stand 1998). Nebenbei war ich überrascht wie klein/zerbrechlich und wunderschön dieser Falter ist.
Diese Begegnung hat mich sehr eingenommen. Ich hoffe,daß ich die Kleinen noch einmal sehen und beobachten und vielleicht sogar nochmal fotografisch festhalten kann."

Grzonka ruft dazu auf: "Die Komplexität der Natur, aber auch ihre schützenswerte Zerbrechlichkeit und filigrane Schönheit sollten wir neben all dem Trubel nicht vergessen und uns viel mehr bewußt machen was wirklich zählt. Diesem Anliegen dieses Foto...amen."

Lothar Müller vom Naturschutzzentrum Odenwald informierte uns, dass der Kurzschwänzige Bläuling sich in den letzten drei Jahren vom Süden her das Rheintal aufwärts bis nach Hessen ausgebreitet hat. Aus dem Jahr 2009 dokumentiert Faunanet der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz etwa 10 Beobachtungen. Sehr anschaulich ist das Vorkommen dieses Schmetterlings auf der Karte im "Naturgucker" dargestellt. Müller ist sich sicher, dass der Kurzschwänzige Bläuling auch im Odenwald noch häufiger beobachtet wird. Sein Tipp: "Beim Spaziergang an Wiesen mit viel Rotklee einfach die Augen aufhalten!"

Weitere Informationen über den kurzschwänzigen Bläuling auf der Homepage  von Walter Schön, wo er als BUND-Projekt das "Portal für Schmetterlinge und Raupen" eingerichtet hat. 

 
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23. Odenwälder Streuobstaktion: Teilnahmeanträge jetzt stellen

Die alljährliche Streuobstaktion zur Pflanzung von bis zu 1.000 Hochstammobstbäumen im Odenwald kann jetzt wieder starten. Es ist inzwischen die 23. Aktion und der Ablauf und die Bedingungen werden wie in den Vorjahren sein: Bestellung und Antrag beim ALR in Reichelsheim, und wenn die Bäume im Außenbereich zur Ergänzung alter Streuobstbestände oder zu Neuanlage gepflanzt werden, gibt es einen Zuschuss, so dass der Kostenbeitrag für Baum mit Pfahl und Verbissschutz voraussichtlich um  12 Euro betragen wird. Ausgabestellen werden wieder voraussichtlich Anfang November auf den Bauhöfen in Bad König und Fränkisch-Crumbach eingerichtet.

Hier können Sie als PDF-Datei herunterladen: 

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