| Ökolandbau-Betrieb der Familie Kaffenberger aus dem Odenwald mit Landesehrenplakette ausgezeichnet |
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Die hessische Agrarministerin Silke Lautenschläger hat Ökolandbaubetriebe aus Hessen ausgezeichnet, die sich unter anderem für die Verbreitung des Ökolandbaus innerhalb der konventionellen Landwirtschaft und für eine bessere Akzeptanz von Bioprodukten bei hessischen Verbrauchern stark gemacht haben. Auf dem Hessentag in Stadtallendorf (Kreis Marburg-Biedenkopf) überreichte Lautenschläger Ehrenplaketten des Landes Hessen an vier Betriebe, so die Pressemitteilung des Ministeriums am 02.06.2010.
Kirsten Sunermann, die Reporterin der Odenwälder Zeitschrift "Kartoffelsupp" berichtete im Juli 2009 über den Bio-Bauernhof der Kaffenbergers in Gersprenz, zu der Zeit war das Beerenobst reif, insbesondere auch für die Jostabeeren möchte sie Interesse wecken:
Dass Hessen beim Ökolandbau bereits gut aufgestellt sei - so Lautenschläger -, belege die Spitzenposition im Ländervergleich. Hessen liege mit seiner Ökolandbau-Fläche von 72.731 Hektar (9,5 Prozent) mit Brandenburg an der Spitze der Bundesländer. Der Ökolandbau in Hessen stelle bundesweit 11 Prozent der Fläche und rund 15 Prozent der Betriebe. „Ökologischer Landbau zeichnet sich durch eine besonders umweltverträgliche, Ressourcen schonende und tiergerechte Wirtschaftsweise aus. Bio-Produkte werden zum Beispiel ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel erzeugt. Das wird beim Verbraucher geschätzt“, betonte Lautenschläger. Deshalb fördere die Hessische Landesregierung den heimischen ökologischen Landbau. Ökolandwirte erhielten im ersten und zweiten Jahr nach Antrag pro Hektar Grünland 210 Euro, im dritten Jahr 170 Euro. Pro Hektar Gemüse gibt es Lautenschläger zufolge sogar 480 Euro im ersten und zweiten Jahr und 360 Euro im dritten Jahr. Für Dauerkulturen wie Spargel und Beeren erhielten Landwirte auf Dauer eine Förderung von 560 Euro. „Wir wollen sicherstellen, dass Bio aus Hessen auch künftig gute Chancen hat.“ --> siehe auch aktuelle Broschüre des HMUELV "Ökomarkt in Hessen" Ökomarkt in Hessen - Analysen, Perspektiven, Beispiele Escheinungsdatum: 01.05.2010 Mitglieder der Jury Britta Hetzel (Naturschutzakademie Hessen), Robert Hermanowski (Forschungsinstitut für biologischen Landbau Frankfurt), Christoph Förster (Ökobauer), Peter Voß-Fels (Hessischer Bauernverband), Klaus Tröger (Phönix-Naturkostgroßhandel) und Stefan Börnecke (Frankfurter Rundschau). |